Die einen bevorzugen Kaffee, die anderen trinken lieber Tee. Warum gibt es so viele Teetrinker, fragst du dich. Die Gründe dafür sind vielseitig, Tee ist genau wie Kaffee stimmungsaufhellend, aber die Wirkung hält oft länger an. Je nach Einstellung zum Tee hat das Getränk bei den einen eine positive Wirkung, andere kommen mit Tee als Getränk nicht zurecht. Die Gesundheit kann von grünem Tee profitieren, wenn der Arzt aufgrund aktueller oder chronischer Erkrankungen keine Einwände hat. Ist Tee gesund, die Frage beantworten Tee-Fans mit ja. Allerdings mit Einschränkungen, Pestizide können die Freude am Teekonsum trüben.

Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gehören nicht in den Tee

Die Auswahl des Geschäftes, wo der Tee eingekauft wird, ist aus diesem Grund wichtig. Bio-Waren stehen hoch im Kurs, denn Schadstoffe wie Pestizide dürfen im Tee nicht enthalten sein, dafür sollte jeder Händler sorgen. In jeder Form ist Tee gesund, wenn im Tee keine Schadstoffe enthalten sind. Schwarzer oder grüner Tee gelten als Tee, andere Tee Sorten werden als „teeähnliche Getränke“ bezeichnet. Pro Jahr werden in Deutschland bis zu 28 Liter Grün- oder Schwarztee getrunken. Jetzt musst du nur noch testen, welche Menge Tee deinem Körper am besten bekommt. Jeder Körper reagiert anders auf den Konsum von Tee. Erst wenn deine ideale Zubereitungsmenge gefunden worden ist, ist Tee gesund. Während Kaffeetrinker durch das Koffein eher aufgeregt sind nach dem Genuss von Kaffee, wirken die Substanzen aus dem Tee (Teein) eher anregend, weil die Wirkung langsam eintritt und länger anhält.

Einfach Abwarten und Tee trinken?

Ja, wer sich Wartezeiten mit einer Tasse Tee verkürzt, hellt fast nebenbei die Stimmung auf. Mundgeruch wird mit grünem Tee reduziert. Schwarztee wird bei der Herstellung fermentiert und bekommt so seine schwarze Farbe. Unfermentiert kommt grüner Tee in den Laden, im grünen Tee sind mehr bioaktiven Substanzen vorhanden. Ist Tee gesund, fragst du dich, wenn du abnehmen möchtest. Epigallocatechingallat (EGCG) ist einer der Inhaltsstoffe im Tee, ein Bitterstoff, der den Heißhunger auf Süßwaren bremsen und unterstützend bei einer Diät eingesetzt werden kann. Heißhungerattacken entstehen, wenn der Blutzuckerspiegel erst rasch ansteigt und danach wieder abrutscht.

Zur Normalisierung des Blutzuckerspiegels kann grüner Tee nach Rücksprache mit dem Hausarzt in den Diätplan mit einbezogen werden, um Heißhungerattacken zu vermeiden. Auf künstliche Aromastoffe als Zusatz im Tee sollte verzichtet werden, wenn du zu Allergien neigst. Die Teepflanze Camellia sinensis wächst am Strauch und ist die Basis für die Herstellung des gründen Tees. Sobald Früchte oder Kräuter hinzugesetzt werden, ist es nur noch das „teeähnliche Getränk“. Das frische Teeblatt der Teepflanze Camellia sinensis hat viele Wirkstoffe, eine möglichst kurze Röstung, Dämpfung oder Erhitzung stellt sicher, dass die Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Das stärkere Aroma beim schwarzen Tee kommt durch weitere behandlungsschritte zustande: Die Feuchtigkeit der Teeblätter wird durch die Aufbewahrung in luftigen Weidenkörben entzogen

  1. Die Zellen werden durch ein Zerquetschen der Blätter aufgebrochen, damit der Zellsaft und der Sauerstoff eine chemische Reaktion bilden können.
  2. Feine Teeblätter werden ausgesiebt.
  3. Im Fermentationsraum herrscht hohe Luftfeuchtigkeit zur Fermentierung der Teeblätter.
  4. Heiße Luft beendet die Fermentierung der Teeblätter, die Teeblätter werden getrocknet.

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Teein als Alternative zum Koffein?

200 Milliliter schwarzer Tee enthält je nach Hersteller bis zu 100 Milliliter Teein. Pflanzenstoffe im Tee in Form von Polyphenole sorgen dafür, dass die Wirkstoffe nicht sofort wie beim Kaffee, sondern verzögert frei gesetzt werden. Tee als Wachmacher ist grundsätzlich geeignet, wenn du weißt, dass die Wirkung etwas später als beim Kaffee einsetzt und dafür länger anhält. Für eine ungestörte Nachtruhe ist es empfehlenswert, nachmittags die letzte Teestunde zu zelebrieren. Bei der Zubereitung reichen bereits zwei bis drei Minuten nach dem Aufbrühen mit heißem Wasser völlig aus. Längere Zeiten beim Aufbrühen binden die Gerbstoffe und können zu Magenbeschwerden führen. Die Temperatur beim Tee trinken muss angemessen sein, wen du die Teeschale nach dem ersten Abkühlen festhalten kannst, hat sie die passende Trinktemperatur, denn zu heißer Tee schädigt die empfindlichen Schleimhäute.